Astronomie, Dinosaurier, Geowissenschaften, Paläontologie
Kommentare 6

AstroGeoPlänkel: Echsen, Einstein und Ereignishorizont

avatar
Franziska Konitzer
Autor
avatar
Karl Urban
Autorin

Euer Feedback zu den Geschichten im AstroGeo Podcast: Franzi und Karl sprechen im AstroGeoPlänkel über eure Reaktionen zu den vergangenen beiden Episoden – und führen erstmals das Lob des Monats ein: Ralf freut sich an der Mischung aus Astro- und Geo-Themen, den hohen Informationsgehalt und die unterhaltsame Aufbereitung.

In Folge 119 ging es um außergewöhnliche Fossilien, deren Lebensweise in der Zeit eingefroren ist. Dabei erwähnte Karl den Sauropoden – einen Langhals-Dinosaurier – im Berliner Naturkundemuseum und nennt diesen Brachiosaurus. Ein Hörer weist darauf hin, dass der eigentlich zur Gattung Giraffatitan gehört. Das stimmt – allerdings heißt diese Gattung noch gar nicht lange so, weshalb auch nicht jedes Schild stimmt.

Litten Dinosaurier unter Gelenkkrankheiten? Karl erzählt von einer neuen Studie und noch mehr: Er ergänzt den Fund eines kranken Tyrannosaurs rex, dem eine Infektionskrankheit schwer zugesetzt hatte. Ein Hörer schickt Fotos einer Eidechse, die offenbar einen Bau benutzt. Karl taucht deshalb nochmal tiefer in die Welt grabender Echsen ein, die äußerst selten sind und heutzutage lediglich in Nordamerika vorkommen.

Franzi geht auf Rückmeldungen zur Folge 120 ein, in der sie vom Physiker Karl Schwarzschild erzählt hatte. Der hatte erstmals Einsteins Feldgleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie gelöst – und war dabei auf Schwarze Löcher gestoßen. Sie erzählt auch, warum sich Schwarzschild mit der zugrunde liegenden Mathematik auskannte, bevor er im Zuge des Ersten Weltkriegs verstarb. Ein Hörer berichtet von einem ähnlichen Schicksal des Chemikers Henry Moseley.

Mehrere Hörerinnen und Hörer stellen Fragen zu Ereignishorizont, Singularität und zur bekannten Gummituch-Analogie. Es geht darum, dass der Ereignishorizont keine physikalische Singularität darstellt – und warum diese im Gravitationsgesetz von Isaac Newton faktisch noch nicht vorkam.

Weiterhören bei AstroGeo

Weiterführende Links

Quellen

Episodenbild: ESA, NASA and Felix Mirabel / CC-BY 4.0 Motani R, Jiang D-y, Tintori A, Rieppel O, Chen G-b (2014)

6 Kommentare

  1. Martina sagt

    Podcast App mit Pichcorrection:
    Pocket Cast (von Automattic für Android, gratis und funktional)

    Ich höre euren Podcast immer auf 0.8 oder 0.9, dann habe ich auch länger was davon. Auch denke ich wohl langsamer – ich bin Laiin und aus der Schweiz.

    Zwar bin ich wegen der Astrothemen zu eurem Podcast gekommen, mag aber die Geothemen genauso gerne.
    Ich kann bei weitem nicht allem folgen, aber gerade die Folge über schwarze Löcher sowie die Trilogie über den Urknall haben einiges „erhellt“. Und klar: Massenaussterben gehen immer.

    Danke!

  2. Bernd sagt

    Ich werfe AntennaPod in den Hut. Nicht die meisten Features aber Open-source und selbstverständlich mit Pitchcorrection, ich höre euch immer bei 1,5x (Weil Zeitmangel) und ohne Korrektur würde es sicherlich Beschwerden der lokalen Fledercommunity geben :D, danke für den immer interessanten Podcast

  3. Manfred Polak sagt

    Moin!

    Der Plural von „magnum opus“ (oder gebräuchlicher „opus magnum“) ist „magna opera“ bzw. „opera magna“.

    Ich höre Euren Podcast meistens im Browser am PC, und zwar nicht hier, sondern bei http://www.spektrum.de. An beiden Orten kann man mit dem jeweils eingebetteten Player die Geschwindigkeit in Schritten von 0,25 einstellen, bei Spektrum von 0,5 bis 1,5 und hier sogar von 0,5 bis 2,0, und die Pitch-Korrektur ist da jeweils schon eingebaut. Auch mit 2,0 wird man nicht zur Mickymaus, aber ich nehme meistens 1,25. Und ich wundere mich jetzt über irgendwelche Apps, die das nicht können. Also im Zweifelsfall einfach den Browser verwenden.

  4. Peter sagt

    Ich hab kein perfektes Gehör, aber ich denke die normale Podcast App des iPhones passt die Tonhöhe bei langsamerer Wiedergabe an. Zumindest bei 0,75 Geschwindigkeit hört es sich für mich so an

  5. Felix sagt

    Ich bin 13 und kann recht gut englisch danke für die Lese Empfehlung und euren tollen Podcast der selbst aufräumen erträglich macht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert