AstroGeoplänkel, Astronomie, Geowissenschaften, Paläontologie
Kommentare 11

AstroGeoPlänkel: Säugetiere ohne Fell beobachten Exoplaneten

avatar
Karl Urban
avatar
Franziska Konitzer

Im AstroGeo-Podcast erzählen Karl Urban und Franzi Konitzer abwechselnd eine Geschichte, die ihnen die Steine des kosmischen Vorgartens eingeflüstert oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. 

In dieser Episode geht es um euer Feedback zu den Geschichten: Das AstroGeoPlänkel ist eine regelmäßige Sonderfolge, in der es um eure Fragen, Kommentare, Anmerkungen und Wünsche geht.

Weiterhören bei AstroGeo

Weiterführende Links

Quellen

Episodenbild: Illustration: NASA, CSA, ESA, J. Olmsted (STScI), Science: N. Madhusudhan (Cambridge University); CC-BY 4.0 Agustín G. Martinelli, Marina Bento Soares, Cibele Schwanke

11 Kommentare

  1. Truegrueni sagt

    Der Helligkeit dip ist doch nur von der scheinbaren Fläche Sonne vs scheinbare Fläche Planet abhängig, da ist die Helligkeit des Sterns doch Wurscht – oder ?!

  2. Marcus Munzlinger sagt

    Jetzt hat mein Google-Alert zu Trappist 1 auf die Verlinkung der Riffreporter zu dieser AstroGeoGeplänkel Ausgabe angeschlagen 🙃 Durch K“I“ generierten Content wird das Clickbaiting auch zu Exoplaneten übrigens noch schlimmer, weshalb mein Google-Alert immer nerviger wird 🙁

    • Ich hoffe ja auf einen Filter für hand- und mundgeklöppelte Inhalte, den man für solche Alerts einstellen kann. Das setzt natürlich voraus, dass Google et al. die überhaupt als solche erkennen.

  3. Andre sagt

    die Farbenblindheit bei Männern ist deswegen so signifikant höher als bei Frauen, weil da ein (das?) wesentliches Gen auf dem X-Chromosom liegt. Da gibt es ja eine ganze Reihe Anomalien (nicht alles ist ja gleich eine Krankheit), die sich dadurch auszeichnen, dass sie über das X vererbt werden.

    • Ja, die Gene für die Sehpigmente der Zapfen für lang- und mittelwellige optische Frequenzen (rot und grün) liegen auf dem X-Chromosom. Die für kurzwelliges, also im Wesentlichen blaues Licht, liegen auf einem Autosom. Wichtig ist noch, dass bei Vorliegen eines Defekts, der zu einer Farbschwäche führt, die Produktion der voll funktionsfähigen Pigmente von den Genen auf dem zweiten gleichartigen Chromosom übernommen wird, wenn dieses den Defekt nicht hat.
      Der Erbgang ist also rezessiv, für die Pigmente der Rot- und der Grün-Zapfen X-chromosomal rezessiv, für die der Blau-Zapfen autosomal rezessiv. Eine Schwäche, blau zu erkennen, wird also nur dann als Phänomen auftreten, wenn beide Autosomen das defekte Gen enthalten, es also sowohl vom Vater als auch von der Mutter geerbt wurde. Bei rot und grün ist der Defekt auf dem X-Chromosom für Männer nicht ausgleichbar, da sie kein zweites X-Chromosom haben, sondern das „Partner-Chromosom“ für X das Y-Chromosom ist. Rot-grün-schwarche Männer haben den Defekt also mit Sicherheit von ihrer Mutter geerbt. Wenn diese selbst nicht rot-grün-schwach ist, vererbt sie es mit 50%-iger Wahrscheinlichkeit an ihre Söhne. Auch ihre Töchter kriegen das defekte Gen mit 50%-iger Wahrscheinlichkeit von ihr, haben die Rot-Grün-Schwäche aber nur, wenn sie der Vater auch hat (und sie das Pech hatten, bei der 50%-Verlosung von der Mutter das falsche Gen zu bekommen). Ist der Vater rot-grün-schwach, kriegen seine Töcher mit 100%iger Wahrscheinlichkeit den Defekt über die von ihm vererbten Gene des X-Chromosoms auf eines ihrer zwei X-Chromosome. Ob sie selbst die Schwäche haben, hängt dann von den von der Mutter geerbten Genen auf dem X-Chromosom ab. Auf jeden Fall aber können sie sie an ihre Söhne vererben, mit 50%iger Wahrscheinlichkeit, wenn sie selbst die Schwäche nicht ausbilden, mit 100%iger, wenn sie selbst rot-grün-schwach sind. Männer, die nicht rot-grün-schwach sind, können die Schwäche auch nicht vererben, da ihr einziges X-Chromosom den Defekt nicht trägt. Ihre Töchter haben also die Farb-Schwäche nicht (können aber von der Mutter ein X-Chromosom mit dem Defekt erben), ob ihre Söhne sie haben, hängt davon ab, ob sie den Gen-Defekt von der Mutter geerbt haben.

  4. Hendrik sagt

    Vielleicht einrichten ganz so ernstes Thema für das nächste Geplänkel: Es gibt die seriösen Astrom:innen und es gibt Astrolog:innen… Astrolog:innen erzählen Unsinn.

    Wenn wir dieses Muster auf andere Bereiche anwenden, kommen wir auch irgendwann zu Geolog:innen… bitte wo sind die seriösen Geonom:innen? 🙂 🙂 🙂

  5. Marcus Munzlinger sagt

    A propos
    flatearther – den ganzen Aufwand und die ganze Kohle mit dem JWST hätte man sich eh sparen können, denn während das vllt nicht mal eine dünne Atmosphäre auf Exoplaneten feststellen kann, kann Linda Howe Moultons Quelle aus einem ranzigen Wohnzimmer in New York Delfinwesen und riesige
    Raumschiffe im Trappist-1 System erspüren (leider sind die Zeichenskills die eines 6 jährigen Kinder, aber wer kann schon alles!) https://www.youtube.com/live/QnIlJ-P7oRc?si=_IXIYBTfMV_s5FWi

  6. Marcus Munzlinger sagt

    … womit wiederum in Frage gestellt wäre, ob KI so viel schlechter ist als so manch menschlicher Irrwitz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert