Geowissenschaften, Raumfahrt
Kommentare 4

Das wertvollste Material der Welt

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Karl Urban
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Franziska Konitzer
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Im Februar 1968 traf sich auf dem Gelände des Johnson Space Centers in Texas eine illustre Gruppe von Ingenieuren und Wissenschaftlern. Sie wollten beraten, wo schon bald die ersten Menschen auf dem Mond landen sollten. Dabei ging es allerdings nur sehr am Rand um die Geologie des Erdtrabanten.

Karl erzählt die Geschichte des Mondgesteins, die nach etlichen erfolgreichen menschlichen und robotischen Missionen erst ihren Anfang nahm. Das Mondgestein wanderte dabei nicht nur in die Labore, sondern geriet auch auf Abwege.

Titelbild: NASA

Quellen

4 Kommentare

    • Danke. Da muss ich auch dringend mal hin. Wahrscheinlich wird man auf Geologenhämmer im Gepäck abgesucht…? 😉

      • Hendrik sagt

        Definitiv eines der besten Museen, die ich bisher besucht habe 🙂

        Und was den Hammer angeht: Damals gab es eine „normale“ Sicherheitskontrolle mit Metalldetektor und optischer Taschenkontrolle am Eingang…

        Etwas schwieriger war es mangels Schließfächern am Dulles Airport, als ich vor dem Rückflug noch in die Außenstelle „Steven F. Udvar-Hazy Center“ wollte.. die Schließfächer dort waren zu klein für meinen Koffer, also wurden Wäsche & co durchwühlt, dann durfte ich mit Rollkoffer durchs Museum laufen 😀 😀 😀

      • Hendrik sagt

        Nochmal hallo und danke, dass es mein Kommentar in die aktuelle Folge geschafft hat 🙂

        Ich habe damals (2012) die Geschichte vom „Lunar Touchrock“ (an anderen Stellen auch „Touchstone“ genannt) nicht so genau gelesen bzw. seitdem vergessen, es nun aber nochmal aufgefrischt:
        Er ist 3,8Mrd. Jahre alt und Teil eines 8kg schweren Mondsteins. Mitgebracht wurde er 1972 vom (bisher) einzigen Geologen auf dem Mond: Jack Schmitt (Apollo 17).
        Die glatte Oberfläche kommt wohl nicht nur von den Millionen Fingern, die ihn berührt haben, sondern weil er eben aus dem großen Brocken herausgeschnitten wurde.

        Insgesamt gibt es offenbar 10 „Touchrocks“, alle aus diesem einen Brocken, die meisten in den USA und Kanada, einer ist (oder war?) auch im Museon in Den Haag ausgestellt.

        Das NASM hat hier einige wie ich finde interessante Infos und Fotos zusammengestellt:
        https://airandspace.si.edu/stories/editorial/long-journey-our-lunar-touchrock

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