Astronomie
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Dunkle Materie: Warum wir nicht auseinanderfliegen

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Franziska Konitzer
Autorin
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Karl Urban
Moderator

Inzwischen hat man sich fast an den Gedanken gewöhnt, dass unser Universum voll Dunkler Materie ist. Die können wir zwar nicht sehen, aber sie sorgt dafür, dass unsere Galaxienhaufen und auch unsere eigene Galaxie nicht auseinanderfliegen. Tatsächlich ist die Dunkle Materie für uns überlebenswichtig. Da verzeiht man ihr es gerne, dass sie wohl 84 Prozent aller Materie im Universum ausmacht.

Seit Jahrzehnten suchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fieberhaft nach der Dunklen Materie – was gar so einfach ist, wenn man bedenkt, dass niemand sie sehen kann und sie auch nicht mit sichtbarer Materie wechselwirkt, aus der wir und alles um uns herum besteht. Aber, da sind Forschende fast sicher: Es muss sie einfach geben, die Dunkle Materie.

Aber warum muss es Dunkle Materie in unserem Universum geben? In dieser Folge von AstroGeo erzählt Franzi den Anfang einer Geschichte: die der Entdeckung der Dunklen Materie. Sie fängt mit dem Coma-Galaxienhaufen an, dessen Galaxien zu schnell unterwegs sind, hin zu Galaxien, die zu schnell rotieren und eigentlich auseinanderfliegen sollten. Doch schließlich war es die Kosmologie und der Wunsch nach einem ganz bestimmten Universum, welche der Dunklen Materie zu ihrem Durchbruch auf der wissenschaftlichen „Most-Wanted“-Liste verhalfen.

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Quellen

2 Kommentare

  1. Truegrueni sagt

    1933 hat eine sehr weltliche dunkle Materie der Welt erstmal finstere Zeiten gebracht…

  2. Truegrueni sagt

    Gibts denn irgendeine Masseverteilung in einer Galaxis die das un-newtonsche Rotieren der Sterne ums galaktische Zentrum erklärt ? Wenn ich’s auf Satelliten anwende ist die Masse des Satelliten doch wurscht, je höher die Umlaufbahn desto langsamer die Bahngeschwindigkeit oder ?

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