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Von Tümpeln zu Tiefseevulkanen: Wo entstand das Leben?

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Franziska Konitzer
Moderatorin
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Karl Urban
Moderator
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Martina Preiner
Gast
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Ulrike Prinz
Lektorin

Es ist keine ganz einfache Frage, wohl aber eine der größten in den Naturwissenschaften: Woher stammt das Leben auf der Erde? Um uns einer Antwort zu nähern, müssen wir in flachen Tümpeln dümpeln und in die Tiefsee tauchen. Viele große Forscherïnnen haben dazu etwas beigetragen, darunter Charles Darwin, Stanley Miller oder Deborah Kelly.

Franzi und Karl nehmen in dieser Folge die Chemikerin Martina Preiner an Bord: Sie war Wissenschaftsjournalistin und Podcast-Host und wurde quasi während eines Interviews mit einem Forscher, das sie führte, zurück in die Wissenschaft geholt. Sie forschte dann in Düsseldorf sowie Utrecht und machte eine Forschungsreise zu vulkanischen Tiefseequellen. Seit 2023 entwickelt sie eigene Experimente, die den möglichen Stoffwechsel der ersten Arten nachstellen, gemeinsam mit ihren Kollegïnnen am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg.

Martina taucht mit uns tief ein in die Forschungsgeschichte zu jener großen Frage, woher das Leben stammt: Von der Spontanzeugung im 19. Jahrhundert und die Idee der flachen Tümpel über das berühmte Miller-Urey-Experiment im 20. Jahrhundert geht es bis zu Martinas eigenem Forschungsgebiet: Wie die ersten wichtigen Stoffwechsel-Prozesse des Lebens vielleicht ohne komplexe Biomoleküle stattfanden.

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Quellen

Episodenbild: CC-BY Ifremer

1 Kommentare

  1. Marcus Munzlinger sagt

    Moin!

    Ich hab zwei Fragen (hoffe es nervt nicht dass ich unter fast jede Folge meine Laien-Fragen setze):

    1. Wie alt ist denn das älteste Fossil, und wie groß ist der angenommene zeitliche Abstand zur Entstehung des Lebens, sprich: Wie groß ist die Dunkelheit, in der man da laut Martina stochert?
    2. Zugang zu Licht als Energiequelle oder zur Stimulierung irgendwelcher Stofwechsel-ähnlicher Prozesse ist also in keiner Hypothese eine Notwendigkeit für die Entstehung von Leben? Das es auf der Erde auch Organismen gibt, die ohne Sonnenlicht zurecht kommen, könnte ja auch evolutionär einfach die Eroberung einer Nische aus dem Licht hinaus gewesen sein…. Wenn Sonnenlicht aber keine Notwendigkeit für die Entstehung von Leben ist, dann herrschen in den Ozeanen von Europa, Enceladus und womöglich noch mehr Himmelskörpern unseres Sonnensystems doch wahrscheinlich gute Bedingungen für Leben? Liebe Grüße vom Alien-Amateur

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