Astronomie, Raumfahrt
Kommentare 4

Die verlorenen Mondspiegel

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Franziska Konitzer
Autorin
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Karl Urban
Moderator

Bei den Mondlandungen in den 1960er- und 1970er-Jahren ging es um Vieles – die Wissenschaft war da, ehrlich gesagt, eher eine Randnotiz. Und die Apollo-Astronauten haben als Abschiedsgruß auch noch eine ganze Menge Müll zurückgelassen. Allerdings haben Sie auch etwas durch und durch Nützliches auf dem Mond abgestellt. Es war leicht zu tragen und unkompliziert in der Installation: Spiegel. Auch zwei sowjetische Mondfahrzeuge hatten Spiegel an Bord.

Franzi erzählt, warum die lunaren Retroreflektoren auch noch fünfzig Jahre nach dem Ansturm auf den Mond praktisch sind: Dieses „Lunar Laser Ranging“ ist längst nicht nur dafür gut, um die Abstand zu unserem Begleiter hochgenau zu vermessen.

Episodenbild: NASA

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Quellen

4 Kommentare

  1. Truegrueni sagt

    Retroreflektor kennt man/frau auch vom Landvermesser. Das ist im Prinzip eine Ecke aus 3 Spiegeln. Der Witz ist das die Anordnung auch einen schräg auftreffenden Lichtstrahl genau parallel zurückschickt. Das Prinzip nutzt auch jedes „Katzenauge“ am Fahrrad oder zB auch in Autorücklichtern… Beim Landvermesser ist es ein speziell geschliffenes Prisma bei dem die Rückseiten verspiegelt werden.
    -> https://en.wikipedia.org/wiki/Retroreflector

  2. Kevin sagt

    Hallo ihr beiden,

    ihr habt davon berichtet, dass sich der Mond jedes Jahr ein paar cm von der Erde entfernt und dass wir ihn womöglich auch irgendwann verlieren würden. Aber ist es nicht so, dass sich dieser Prozess mit der Zeit auch verlangsamt? Danke und Grüße

      • Kevin sagt

        Super, vielen Dank. Ich bin mir nicht sicher, aber ich meine, dass ich das mal irgendwo gehört habe. Freue mich auf eure Antwort. vg

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